gatePEOPLE – VisionHealth GmbH

Behandlungstherapie der Zukunft – Hilfe bei Atemwegserkrankungen

Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen haben alle Hände voll zu tun, diese zu meistern. VisionHealth hilft nun mit der Gesundheits-App Kata®: Sie wird die Behandlung von Krankheiten wie Asthma und COPD um ein Vielfaches effektiver machen und die Therapietreue der Patienten deutlich steigern.

Keine Luft zu bekommen, ist ein Alptraum – für Millionen von Menschen allerdings regelmäßig Realität. Laut Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit 600 Millionen Menschen an chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD und jedes Jahr sterben 3,5 Millionen Menschen an den Folgen. In der Regel durch Rauchen ausgelöst, wird COPD bis zum Jahre 2030 nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation die dritthäufigste Todesursache sein.

Inhalieren ist komplexer als eine Tablette zu schlucken

Alltägliche Einschränkungen, wie Hustenattacken, Atemnotanfälle und Schlafmangel führen bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen oft zu Leistungseinbrüchen während des Tages und bei Kindern häufig zu Schulproblemen. Langfristige Therapietreue ist hier der Schlüssel – diese zu wahren und regelmäßig Arztbesuche wahrzunehmen, stellt für viele aber eine große Herausforderung dar.

Das Team von VisionHealth

Das Team von VisionHealth: Alexandros Sivris, Marianne Seyffertitz und Gründerin Sabine Häußermann. (v.o.n.u.)

Neben schlechter Therapietreue hängen unkontrollierte Atemwegserkrankungen häufig auch mit falscher Inhalationstechnik zusammen. Inhalative Therapien können Krankheiten zwar stabilisieren und Symptome lindern oder unterdrücken, allerdings sind die so verabreichten Medikamente nach Ansicht von Ärzten häufig ineffektiv. Denn der Inhalationsprozess, der so simpel wirkt, ist in sich sehr fragil. Studien zeigen, dass Patienten wiederholte Schulungen brauchen, um die Abläufe mit den einzelnen Inhalationsgeräten zu verinnerlichen. Dafür hat das medizinische Personal in der Praxis jedoch oft keine Zeit und in einigen Fällen nicht einmal selbst das nötige Fachwissen.

 

Die immer neuen Geräte-Medikamente-Kombinationen – Generika genauso wie Orginatoren – stellen sowohl Patienten als auch medizinisches Personal vor die Herausforderung, eine komplexe Mischung aus Inhalationsgeräten und unterschiedlichen nominalen Dosen und Wirkstoffkombination zu bedienen. Vielen wird nicht ausreichend erklärt, dass ein Spray vor Gebrauch geschüttelt werden muss, um eine falsche Dosierung zu vermeiden, weshalb es 40% der Patienten vergessen. Auch wird oft nicht erklärt – und insbesondere ausreichend trainiert – dass die Koordination zwischen Inhalation und Sprühstoß bestimmt, wie viel Medikament die Lunge erreicht.

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Sogar einfache Schritte, wie ein dem Sprühstoß vorausgehendes Ausatmen, um ausreichend Luft einatmen zu können, müssen zuerst einmal trainiert werden. Andernfalls wird dies in der alltäglichen Anwendung vergessen, wie es die Praxis zeigt: 50% der Patienten atmen vor dem Sprühstoß nicht ausreichend aus. Als Resultat der mangelnden Erklärungen und Übungen machen viele Patienten Fehler in der Bedienung und ein Großteil der inhalierten Dosis deponiert nur im Mund und Rachenraum, jedoch nicht in der Lunge. Eine korrekte Inhalation ist meist jedoch lebenswichtig. Alles was dem Patienten sonst von seinem Medikament bleibt, sind eventuelle Nebenwirkungen, während seine Krankheit immer instabiler wird.

VisionHealth hat die Lösung für eine effektivere Therapie

VisionHealth setzt mit Kata® künstliche Intelligenz und »augmented reality« ein, um die Inhalation von Medikamenten zu schulen. Mit diesen Möglichkeiten bietet die App eine interaktive Trainingsfunktion. Sie führt beim Inhalationsvorgang durch jeden Anwendungsschritt und gibt dem Patienten Rückmeldung, was er für eine noch effektivere Inhalation verbessern kann.

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Zusätzlich steht neben einer ganzen Sammlung an Informationen rund ums Thema Inhalationstherapie und einem Schulungsvorgang zur korrekten Inhalation auch ein Inhalations-Tagebuch zur Verfügung. Darin werden durch aktuelle Werte und Statistiken über mehrere Tage beziehungsweise Wochen wertvolle Verlaufsinformationen festgehalten. Wenn gewünscht, können die eigenen Werte mit Angehörigen geteilt werden oder man nutzt die Erinnerungsfunktion, damit zum Beispiel auf dem Weg zum Sport das Notfallspray nicht vergessen wird.

Doch Kata hilft nicht nur einzelnen Patienten, sondern trägt auch zur Behandlungstherapie der Zukunft bei. Die (anonymen) Einblicke über die Anwendung und gleichzeitig den Nutzen der Therapien, werden zukünftigen Patienten zu einer effektiveren und besseren Anwendung verhelfen. Die Grundlagenforschung kann diese Ergebnisse auswerten und in Neuentwicklungen einfließen lassen. Auch können bereits existierende Therapien neu bewertet werden. Langfristig wird Kata sogar in der Lage sein, die Anzeichen von Exazerbationen (Verschlechterungen des Krankheitsbilds) zu erkennen. Frühzeitiges Eingreifen kann dann Krankenhausaufenthalte verhindern, oder wenigstens abmildern.

Kata wird helfen, chronischen Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen das Leben zu erleichtern. Deshalb wird sie in Zusammenarbeit mit diesen Patienten entwickelt.